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Bahamas

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Bahamas - Ein altes Piratennest



Die Bahamas sind ein auf ca. 233.000 Quadratkilometer Meer verteiltes Inselarchipel. Die genaue Anzahl der Inseln kann man nur schätzen – zwischen 700 und 3000. Es kommt darauf an, welche der zahlreichen Mini-Koralleninseln, Felsklippen und Riffs man mitzählt. Nur 30 der Eilande sind besiedelt.



Der Landname leitet sich von Baja mar, „seichtes Meer“, ab. Die Spanier tauften so die inselübersäten Schelfbänke, die sich am Nordrand der Karibik in einem weiten Bogen von Florida zur Südspitze Kubas dehnen. Da die Bahamas den spanischen Eroberern keine Bodenschätze zu bieten hatten, blieb der Archipel über 100 Jahre unbeachtet. Die Inseln dienten nur einigen Seeräubern als Versteck. Erst die wachsenden Rivalitäten unter den Kolonialmächten führten 1648 zu einer formalen Inbesitznahme durch die Briten, die die Bahamas bis 1973 regierten. Nach gut 300 Jahren als englische Kolonie wurden die Bahamas am 10. Juli 1973 unabhängig. Heute gehört der Inselstaat zu den reichsten Ländern der Karibik.



Bahamas
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Die Erfolgsgeschichte der Bahamas begann im 17. Jahrhundert. Damals galten die Inseln als klassisches Piratennest. Die verwirrende Lage der über 3000 Inseln, Atolle, Felsen und Sandbänke machte den Archipel zu einem bevorzugten Unterschlupf für Piraten und Freibeuter.

Die nächste günstige Gelegenheit kam durch den amerikanischen Bürgerkrieg. Aufgrund der Flottenblockade der Nordstaatler konnten die Südstaatler keine Baumwolle mehr ausführen, um damit Waffen einzukaufen. Britische Blockadebrecher auf den Bahamas machten es dennoch möglich. Der Aufstieg der Bahamas zum Paradies für Schmuggler und Glücksspieler begann in den Jahren des Alkoholverbots in den USA von 1920 bis 1933. Alkoholschmuggler nutzten die Bahamas als Drehsscheibe für den Handel mit dem verbotenen Fusel. Die Amerikaner strömten zu Tausenden auf die Inseln, um dort ihre Ferien zu verbringen. Als Anfang der 60iger Jahre die Amüsierbetriebe auf der Nachbarinsel Kuba schließen mussten, wurden die Bahamas entgültig zum Sündenbabel der Karibik.